![]() |
Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek (SLUB) und Buchmuseum
Die Sächsische Landesbibliothek ging aus der im Jahr 1556 von Kurfürst August eingerichteten Kurfürstlichen Bibliothek hervor. Diese war erst im Residenzschloss, dann im Zwinger und ab 1786 im Japanischen Palais - ab 1788 öffentlich zugänglich - untergebracht. Zur Landesbibliothek gehören neben dem Buchmuseum auch eine umfassende Sammlung sächsischer Literatur, eine spezielle Musikabteilung und die größte stenografische Fachbibliothek der Welt. Die Sächsische Landesbibliothek vereinigte sich im Jahr 1996 mit der Universitätsbibliothek der Technischen Universität zur Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek (SLUB). Die Universitätsbibliothek war aus der im Jahr 1828 gegründeten Bibliothek der Königlich-Sächsischen Bildungsanstalt hervorgegangen. Bei den Bombenangriffen im Februar 1945 hatten beide Bibliotheken ihre zentralen Gebäude verloren, die Landesbibliothek neben ihren Räumen im Japanischen Palais auch 44% ihres Bücherbestandes. Mit einem Bestand von etwa 7,2 Millionen Büchern und Zeitschriften ist die SLUB heute eine der bedeutendsten wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands. Sie verfügt über mehr als 30 Standorte im Dresdner Stadtgebiet. ![]() Bild: Das neue SLUB-Gebäude am Zelleschen Weg eröffnete im Jahr 2003. nach oben ![]() |