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Marienbrücke, Eisenbahnbrücke

Marienbrücke
Lage: verbindet die westliche Altstadt (Wilsdruffer Vorstadt) und die westliche Innere Neustadt über die Elbe hinweg
Bauzeit, Architekten: 1847-1852, Theodor Kunz und Johann Gottlieb Lohse, Eisenbahnbrücke: 1898-1901, Hans Manfred Krüger
Merkmale: 434 m lange und 20 m breite Sandsteinbrücke mit 13 Pfeilern und Eisenkunstguss-Geländern

Marienbrücke

Bild: Marienbrücke, vom Neustädter Elbufer gesehen (im Hintergrund die Yenidze)


Die Marienbrücke, Dresdens zweitälteste Elbbrücke (nach der Augustusbrücke), schuf eine Verbindung zwischen den beiden Neustädter Bahnhöfen (Leipziger und Schlesischer Bahnhof) und dem Böhmischen Bahnhof (später Hauptbahnhof). Damals wurde sie je zur Hälfte vom Eisenbahnverkehr und vom Straßenverkehr genutzt. Im Jahr 1894 kaufte die Stadt Dresden die Marienbrücke vom sächsischen Staat.

Die Bombenangriffe im Februar 1945 beschädigten auch die Marienbrücke, aber schon im Dezember 1946 konnte sie wieder in Betrieb genommen werden.

Die Eisenbahn fuhr zunächst auf der Straßenebene durch Dresden, was den Straßenverkehr sehr behinderte. Mit dem Bau des Neustädter Bahnhofes um 1900 wurde eine eigene viergleisige Eisenbahnbrücke neben der Marienbrücke errichtet. Die Bahngleise verlaufen seitdem zwischen dem Neustädter Bahnhof und dem Bahnhof Mitte (und über beide Bahnhöfe hinaus) über ein Dammbauwerk, das vom Straßenverkehr unterquert wird.

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