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Vordere Sächsische Schweiz: Bastei, Basteibrücke, Felsenburg Neurathen

Zu den Höhepunkten eines Besuches in der Sächsischen Schweiz gehört der atemberaubende Blick von der Bastei (305 m ü. NN) auf das Elbtal mit der 190 m tiefer fließenden Elbe, den Kurort Rathen und mehrere Tafelberge der Sächsischen Schweiz wie z. B. den wunderbar geformten "Lilienstein" (415 m ü. NN).

Aussichtspunkt Basteihorn
Der Aussichtspunkt "Basteihorn" (s. Bild) gehört zu den schönsten natürlichen Aussichtspunkten Europas. Die östlich von Rathen gelegene Gamrig-Aussicht steht der Bastei-Aussicht kaum nach. Nicht weniger beeindruckend ist die Höllenhundaussicht auf den Rabener Kessel, eine bizarre Felsenlandschaft mit einem Schluchtenlabyrinth. Der Rathener Klettergarten gehört mit seinen mehr als einhundert Felsengipfeln zu den Klettersportzentren der Sächsischen Schweiz.

Basteiaussicht nach Südosten

Bilder: Aussichtspunkt Basteihorn (oben) und Basteiaussicht nach Südosten (links)


Basteiaussicht nach Westen

Bild: Basteiaussicht nach Westen (Richtung Wehlen und Pirna)


Panorama der Basteiaussicht

Bild: 180-Grad-Panorama der Basteiaussicht

Festung Königstein - Teleobjektiv-Aufnahme von der Basteiaussicht

Bild: Teleobjektiv-Aufnahme der Festung Königstein von der Basteiaussicht


Blick auf die Felsenlandschaft im Basteigebiet

Bilder: Blick von der Basteiaussicht auf die umliegende Felsenlandschaft


Felsenlandschaft im Basteigebiet
Felsenlandschaft im Basteigebiet
Blick auf die Basteifelsen

Bilder: Blick von Norden auf die Basteifelsen (im Hintergrund der Lilienstein)


Blick auf die Basteifelsen

Felsenlandschaft zu Füßen des Bastei-Berghotels

Bild: Felsenlandschaft zu Füßen des Bastei-Berghotels


Unweit des Aussichtspunktes Basteihorn steht das im Jahr 1826 errichtete und zwischen 1975 und 1979 umgebaute Bastei-Gasthaus, daneben das im Jahr 1990 gebaute Berghotel Bastei.
Der Name Pastey  taucht erstmals im Jahr 1592 in den Unterlagen des Landvermessers (Markscheiders) Matthias Oeder auf. Der Fleischer und Bergführer Gottfried Pietzsch sorgte bereits ab 1812 für die Bewirtung der Bastei-Besucher. Ab 1814 schuf er hier eine ständige gastronomische Einrichtung und bezog selbst auch Wohnung auf der Bastei. Er geriet jedoch mit der Konkurrenz in Streit. Schließlich brannte sein Gebäude ab. Ab 1820 war dann sein Gegner, der Besitzer des Rathener Erbgerichts, der neue Basteiwirt.

Schweizerhaus auf der BasteiDas auf der Bastei stehende Gasthaus mit Fremdenzimmern und einem Speisesaal wurde im Jahr 1826 (zusammen mit der damaligen Holzbrücke zum Neurathener Felsentor) gebaut. Um 1840 begann der alljährliche große Andrang von Ausflüglern. Die Einwohner Rathens verdienten sich ihren Lebensunterhalt nun unter anderem auch als Sänftenträger für wohlhabende "Wanderfreunde".

Bild: Schweizerhaus (altes Gasthaus) auf der Bastei: Hotel und Informationsstelle des Nationalparks Sächsische Schweiz mit Ausstellung


Basteibrücke, Weg zur Felsenburg NeurathenUnweit des Basteihorns führt die 76 m lange steinerne Basteibrücke über die Mardertelle genannte 40 m tiefe Schlucht. Im Jahr 1851 war die Steinbrücke als Ersatz für eine im Jahr 1826 gebaute Holzbrücke (die zu den ersten touristischen Bauwerken Europas gehörte) geschaffen worden. Sie bietet eine herrliche Aussicht in das Felsenlabyrinth des Wehlgrundes, aber auch nach Süden über das Elbtal hinweg.


Bild: Basteibrücke - Weg zur Felsenburg Neurathen und zum Abstieg nach Niederrathen


Aussicht von der Basteibrücke nach Süden

Bild: Aussicht von der Basteibrücke nach Süden über Oberrathen hinweg zum Lilienstein (links) und zur Festung Königstein (hinten rechts; angeschnitten)


Aquarell-Zeichnung der Basteibrücke

Bild: Aquarell-Zeichnung derBasteibrücke


Basteibrücke

Bilder: Basteibrücke (Bild links) und Aussicht von der Basteibrücke in den Wehlgrund (folgende Bilder)


Felsenlandschaft im BasteigebietDer nördlich des Kurortes Rathen gelegene Wehlgrund ist von schroffen Felsen der Bastei und der Kleinen Gans umgeben. Schon der berühmte Maler der Romantik Ludwig Richter pries dieses landschaftliche Kleinod.
Felsenlandschaft im Basteigebiet

Felsenburg NeurathenDer von der Bastei nach Niederrathen verlaufende Fußweg führt hinter der Basteibrücke an der im Jahr 1361 erstmals erwähnten mittelalterlichen Felsenburg Neurathen vorbei, einer hoch oben in den Felsen malerisch gelegenen Ritterburg. Lehnsleute des böhmischen Rittergeschlechts Berken von der Duba unterhielten hier - im damaligen Grenzgebiet zwischen dem Königreich Böhmen und der Mark Meißen - einen Vorposten. Die ehemalige Holzzug­brücke wurde von der Steinschleuder aus gesichert. In der Mönchsloch genannten Höhle befand sich ein Unterstand für die Posten. Der Berggipfel Mönch (heute mit einer Wetterfahne bekrönt) diente als Beobachtersitz.

Im Jahr 1469 konnten kursächsische Truppen die Burg nach langer Belagerung erobern. Seitdem ist sie eine Ruine, in der noch Balkenlager, ausgehauene Gemächer, die Zisterne und der Wehrgang über dem Wehlgrund zu sehen sind. Die Felsenburg Neurathen ist über kleine Brücken und schmale Stege begehbar und kann gegen Eintrittsgeld besichtigt werden.

Felslandschaft vor der Felsenburg Neurathen

Bilder: Felsenburg Neurathen


Abstieg von der Bastei nach NiederrathenMit dem Auto ist die Bastei über Lohmen zu erreichen (bewachter Parkplatz), bei einer Anreise mit der Bahn (Haltestelle im linkselbischen Oberrathen) oder dem Elbschiff (Haltestelle im rechtselbischen Niederrathen) dagegen zu Fuß vom malerisch an der Elbe gelegenen Kurort Rathen. Zwischen Niederrathen und der Bastei - an der Felsenburg Neurathen vorbei - besteht ein gut ausgebauter Wanderweg.



Bild: Abstieg von der Bastei nach Niederrathen


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