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Vordere Sächsische Schweiz: Bielatal, Pfaffenstein, Gohrisch, Papststein

Das südwestlich von Stadt Königstein gelegene Bielatal (das Tal des Flusses Biela) verfügt über eine malerische Ausstattung mit engen Schluchten, großen Felsklötzen und wild zerklüfteten Felspartien wie z. B. den bizarren dünnen, hohen Herkulessäulen. Hier gibt es 239 Klettertürme. Der 28 m tiefe Diebskeller ist die größte Höhle der Sächsischen Schweiz. Auf dem Flüsschen Biela wurde Jahrhunderte lang Flößerei betrieben. Im kleinen Ferienort Bielatal ist eine Hochofenruine (Technisches Denkmal) zu besichtigen. Die im Jahr 1838 gebaute Kuranlage Schweizermühle war früher eine berühmte Wasserheilanstalt.

Bielatal, von der Festung Königstein gesehen

Bild: Bielatal, von der Festung Königstein gesehen


Aussicht von der Festung Königstein nach Südosten in Richtung PfaffendorfDer südlich von Stadt Königstein gelegene Tafelberg Pfaffenstein (427 m ü. NN) ist ein beliebtes Wanderziel. Vor allem der 28 m hohe Sandsteinturm (1904) bietet eine herrliche Aussicht. Der Aufstieg beginnt im Ort Pfaffendorf und führt durch eine Nadelöhr genannte Engstelle. Erläuterungstafeln an der Berggaststätte Pfaffenstein beschreiben 3.000 Jahre alte Keramikfunde, die auf eine bronzezeitliche Siedlung auf der wild zerklüfteten Gipfelfläche hinweisen.
Im Umfeld gibt es interessante Verwitterungsformen wie z. B. die 43 m hohe schlanke Felsnadel "Barbarine". Im Jahr 1975 wurde der absturzgefährdete Kopf dieses geologischen Naturdenkmals saniert, seitdem besteht hier Kletterverbot. In dieser Gegend laden insgesamt 32 freistehende Gipfel zum Klettersport ein.

Pfaffenstein, mit Teleobjektiv von der Festung Königstein gesehen

Bilder: Aussicht von der Festung Königstein nach Südosten über den zu Füßen des Pfaffensteins gelegenen Ort Pfaffendorf (Bild oben), Pfaffenstein, mit Teleobjektiv von der Festung Königstein gesehen (Bild links) und Felsnadel Barbarine (Bild unten)


Felsnadel Barbarine im Elbsandsteingebirge
Aussicht von der Festung Königstein nach Südosten

Bild: Aussicht von der Festung Königstein nach Südosten; rechts ist der Pfaffenstein, etwas links von der Mitte der Gohrisch und gleich links daneben der Papststein zu sehen


Gohrisch und Papststein, von der Festung Königstein gesehen

Bild: Gohrisch und Papststein, mit Teleobjektiv von der Festung Königstein gesehen



Auf dem zerklüfteten Tafelberg Gohrisch (448 m ü. NN) befinden sich mehrere großartige Aussichtspunkte.



www.gohrisch.de

Der etwa 3 km östlich von Stadt Königstein gelegene, erstmals im Jahr 1437 erwähnte kleine Luftkurort Gohrisch ist die älteste Sommerfrische der Sächsischen Schweiz. Schon im Jahr 1869 hatte der Bauer Adelbert Hauffe auf seinem Gut Ferienwohnungen eingerichtet und damit den Wandel vom Bauerndorf zum Erholungsort eingeleitet (woran heute ein Denkmal erinnert).

Der nicht weit vom Tafelberg Gohrisch entfernte Papststein (452 m ü. NN, mit Gaststätte) bietet eine großartige Rundsicht, vor allem auch vom Aussichtsturm. Auch der östlich von Papstdorf gelegene Kohlbornstein ist ein beliebter Aussichtspunkt. Papstdorf verfügt über ein interessantes Feuerwehrmuseum.

Der etwa 7 km südöstlich von Stadt Königstein gelegene Erholungsort Cunnersdorf bietet sich als Ausgangspunkt für Wanderungen in die ausgedehnten, sich bis nach Böhmen erstreckenden Wälder der Umgebung an. Ein Umgebindehaus aus dem 18. Jahrhundert beherbergt das Heimatmuseum des Ortes mit einer Bauernstube von 1820 und einer Waldarbeiterstube von 1870. Ein 6,5 km langer Naturlehrpfad führt rund um den Katzstein (474 m ü. NN).

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