Dresden und Sachsen Startseite | Inhaltsverzeichnis
Landkarte | Einführung
Geschichte | Dresden | Umland
Oberlausitz | Literatur | Glossar
Register | Links | Impressum

  Dresdner Umland

Übersicht|Diesbar−Seußlitz|Domstadt Meißen|Nossen, Altzella|Lommatzscher Pflege|Radebeul, Weinstraße
Coswig, Weinböhla|Schloss Moritzburg|Stadt Radeburg|Stadt Radeberg|Burg Stolpen|Schloss Rammenau
Dohna, Großsedlitz|Stadt Pirna|Elbsandsteingebirge|Festung Königstein|Gottleubatal|Müglitztal, Weesenstein
Freital, Rabenau|Dippoldiswalde|Tharandter Wald|Stadt Freiberg|Museen
Elbsandsteingebirge:  Übersicht  |  Entstehungsgeschichte, Geologie  |  Abbau und Nutzung des Sandsteins  |  Besiedlung, Verkehr  |  Tourismus, Wandertipps  |  Bastei  |  Rathen  |  Amselgrund, Schwedenlöcher  |  Stadt Wehlen  |  Hohnstein, Polenztal  |  Lilienstein  |  Stadt Königstein  |  Bielatal, Pfaffenstein, Gohrisch, Papststein  |  Bad Schandau, Sebnitztal  |  Kirnitzschtal, Lichtenhainer Wasserfall, Kuhstall  |  Schrammsteine  |  Postelwitz, Schmilka  |  Stadt Sebnitz  |  Hinterhermsdorf, Obere Schleuse  |  Böhmische Schweiz

Hintere Sächsische Schweiz: Hinterhermsdorf, Obere Schleuse

Blick auf HinterhermsdorfHinterhermsdorf (ca. 1.000 Einwohner) ist seit 1971 ein staatlich anerkannter Erholungsort. Um 1280 entstand die Siedlung als ein von deutschen Kolonisten angelegtes Waldhufendorf. In dem idyllischen Ort sind Umgebindehäuser, in denen früher Leinen-Handweberei und Garnbleicherei betrieben wurden, und eine schön ausgestattete Dorfkirche zu besichtigen, die im Jahr 1690 als Pestkapelle entstanden war. Der Ortsteil Neudorf war im 17. Jahrhundert von geflüchteten böhmischen Protestanten gegründet worden.

Bild: Blick von der Gaststätte "Buchenparkhaus" auf Hinterhermsdorf


Gaststätte Buchenparkhaus bei Hinterhermsdorf

Bild: Gaststätte "Buchenparkhaus" am Weg von Hinterhermsdorf zur Oberen Schleuse


Wanderweg von Hinterhermsdorf zur Oberen SchleuseVon Hinterhermsdorf führt ein etwa 5 km langer Weg zur Oberen Schleuse. Auch ein Abstecher zu dem inmitten von Wäldern, Schluchten, Bergen, Tälern und Felsen gelegenen Aussichtspunkt Königsplatz (437 m ü. NN) lohnt sich.




Bild: Wanderweg zur Oberen Schleuse bei Hinterhermsdorf


Kahnanlegeplatz der Oberen Schleuse bei Hinterhermsdorf
Die Obere Schleuse, einst eine hölzerne, dann ab 1816/17 steinerne Stauanlage, war im Jahr 1567 auf Anweisung von Kurfürst August von Sachsen (reg. 1553-1586; nicht mit August dem Starken verwechseln!) zum Sammeln von Wasser des Flusses Kirnitzsch für das Flößen geschlagener Baumstämme gebaut worden. Der beim Öffnen der Staumauer entstehende Wasserstrom ermöglichte das Flößen der Baumstämme bis zur Elbe. Auf dem Flößersteig begleiteten die Flößer die Stämme.


Bild: Kahnanlegeplatz an der Oberen Schleuse


Obere Schleuse bei Hinterhermsdorf
Die 20-minütige Kahnfahrt, die seit 1879 jährlich von April bis Oktober auf dem 700 m langen Stau der Oberen Schleuse angeboten wird, führt durch eine malerische Felsenklamm. Das Engtal gehört zum 53 ha großen Naturschutzgebiet "Kirnitzschklamm". In der schattigen, kühlen und feuchten Schlucht gedeiht ein dunkler Fichtenwald, oben auf den trockeneren und sonnigeren Höhen dagegen ein lichterer Heide-Kiefern-Wald.

Bilder: Obere Schleuse, von dichtem Wald und mit Flechten und Moosen bewachsenen Sandsteinfelsen umgeben


Felsen an der Oberen Schleuse bei Hinterhermsdorf Felsen an der Oberen Schleuse bei Hinterhermsdorf
Abfluss der Oberen Schleuse bei Hinterhermsdorf Fluss Kirnitzsch unterhalb der Oberen Schleuse bei Hinterhermsdorf

Bilder: Dammbauwerk mit dem Abfluss der Oberen Schleuse und Fluss Kirnitzsch unterhalb des Dammes


Südlich von Hinterhermsdorf befindet sich an der Kirnitzsch die Niedere Schleuse, die um 1612 für die Holzflößerei auf der Kirnitzsch nach Schandau angelegt worden war.

Weiter entlang der Kirnitzsch kommt man in das Grenzland bei Hinterhermsdorf nahe der tschechischen Grenze, wo stille Wanderwege durch eine fast märchenhafte Waldlandschaft führen.

nach oben|Impressum