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Festung Königstein:
Friedenslazarett, Artillerieschuppen, Altes Zeughaus, Alte Kaserne

Friedenslazarett der Festung Königstein

Bild: Das im Jahr 1878 an der Südecke der Festung (Zobels Eck) gebaute Friedenslazarett (Garnisonslazarett) diente später auch als Genesungsheim und im Zweiten Weltkrieg als Unterkunft von französischen Kriegsgefangenen (z. B. von General Giraud).


Artillerieschuppen auf der Festung Königstein

Bild: Am linken Bildrand ist das Alte Zeughaus, in der Mitte der Artillerieschuppen (diente u. a. zum Unterstellen von Lafetten und Artilleriewagen) und rechts das Friedenslazarett von Süden zu sehen. (Im Hintergrund steht links die Alte Kaserne, dahinter der Turm der Magdalenenburg und rechts der Turm der Garnisonskirche.) Das Alte Zeughaus befindet sich am Ort des früheren Torhauses der Burganlage, denn hier befand sich der einstige, um 1590 verschlossene Aufgang zum Bergplateau.


Altes Zeughaus, Artillerieschuppen und Friedenslazarett der Festung Königstein

Bild: Vor dem Alten Zeughaus blieben Reste einer Abortanlage des 19. Jahrhunderts erhalten. Hinten im Bild sind der Artillerieschuppen und das Friedenslazarett zu sehen (Blick von Westen).


Nordseite des Alten Zeughauses der Festung Königstein

Bilder: Nordseite (links) und Südseite (unten) des Alten Zeughauses


Südseite des Alten Zeughauses der Festung Königstein
Das Alte Zeughaus (Zeughaus = Gebäude für die Lagerung, Pflege und Bereitstellung von Waffen und militärischer Ausrüstung) war im Jahr 1594 nach Plänen des bedeutenden sächsischen Renaissance-Architekten Paul Buchner anstelle des um 1590 geschlossenen alten Burgtores gebaut worden. Hier bewahrte die Festungsbesatzung vor allem Geschütze, Handwaffen und Proviant auf (jedoch keine Explosivstoffe). Dieses schlichte Renaissance-Gebäude besitzt an beiden Giebeln jeweils ein wuchtiges Rustikaportal. In der großen Halle des Erdgeschosses ruht ein Kreuzgratgewölbe auf drei mächtigen toskanischen Säulen. Das Obergeschoss des Gebäudes ist über das an der Ostseite angebaute Treppenhaus erreichbar. Die oberen Räume dienten zunächst als Lager, dann nach 1871 als Gefängnis für Zivilgefangene (zu denen z. B. im Jahr 1874 der Sozialist August Bebel gehörte). Im Ersten Weltkrieg waren hier russische Kriegsgefangene untergebracht, die die Halle als Kirche nutzten, im Zweiten Weltkrieg französische Kriegsgefangene, die sich in der Halle ein Theater einrichteten.

Ausstellung im Alten Zeughaus der Festung Königstein

Bilder: Ausstellung im Alten Zeughaus



Ausstellung im Alten Zeughaus der Festung Königstein
Wehrgang am Alten Zeughaus der Festung Königstein

Bild: Wehrgang östlich neben dem Alten Zeughaus, wo sich der einstige, um 1589 verschlossene Aufgang befand. Er führte dann durch einen "Zwinger" genannten Graben weiter zur Burg. An der Außenseite der Festung ist hier noch der vermauerte Torbogen zu erkennen.


Alte Kaserne der Festung Königstein

Bild: Die 113 m lange Alte Kaserne (das Gardehaus; eines der ältesten Kasernengebäude Deutschlands, im Bild vom Wall der Batterie VII gesehen) war in den Jahren 1589/90 errichtet und im Jahr 1715 halbseitig aufgestockt worden. Ursprünglich befanden sich im damals Hauß vor die Guard genannten Gebäude 64 Räume in doppelter Reihe, die ab 1591 von etwa 30 Familien bewohnt wurden, denen jeweils 2 Räume (unterkellerte Küche sowie Wohnstube/Schlafzimmer) zur Verfügung standen.


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