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Stadt Meißen: Frauenkirche

Frauenkirche MeißenAn der Südecke des Marktplatzes steht die im Jahr 1457 nach einem Brand wieder aufgebaute Frauenkirche (s. Bild), eine dreischiffige spätgotische Hallenkirche, deren Langhaus breiter als lang ist. Schon im Jahr 1205 wird für diesen Standort eine "Kapelle am Markt" erwähnt. Von der Plattform des im Jahr 1549 nach einem Brand neu gebauten Turms bietet sich ein schöner Ausblick auf die Stadt und das Meißner Elbtal.


Bild: Meißner Frauenkirche, vom Marktplatz gesehen


Am Turm der Frauenkirche ist das weltweit älteste noch funktionierende Porzellan-Glockenspiel zu sehen. Dieses von Emil Paul Börner in der Porzellan-Manufaktur aus Meissener Porzellan® gefertigte Glockenspiel war im Jahr 1929 anlässlich der 1000-Jahr-Feier der Stadt Meißen eingeweiht worden. In den Jahren 2002 bis 2004 erfuhr es eine umfassende Restaurierung, wobei sich die klangliche Abstimmung der Glocken als äußerst kompliziert erwies. Die 37 weißen Glocken spielen heute computergesteuert jeweils einen von sechs verschiedenen Chorälen. Die ursprüngliche Stiftwalze kommt nur noch bei besonderen Anlässen zum Einsatz.

Zu der wertvollen Innenausstattung der Frauenkirche gehören das spätgotische Netzgewölbe von 1457 und der spätgotische Schnitzaltar eines unbekannten Meisters aus der Zeit um 1480 mit einer Marienkrönung im Schrein. Einige der Grabmale stammen aus dem 15. Jahrhundert.

Meißner Frauenkirche - InnenansichtMeißner Frauenkirche - Kanzel und Taufbecken

Bilder: Innenansicht der Frauen­kirche - Kanzel und Taufbecken


Meißner Frauenkirche - Altar

Bild: Altar der Frauenkirche (spätgotischer Schnitzaltar, um 1480)


Meißner Frauenkirche - BildfensterMeißner Frauenkirche - Orgel

Bilder: Bildfenster und Orgel der Frauenkirche



Blick vom Frauenkirchturm auf Meißen

Bild: Blick vom Frauenkirchturm auf Meißen (vorn das Rathaus am Marktplatz, hinten der Burgberg)



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