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Stadt Meißen: Heinrichsplatz, Heinrichsbrunnen, Franziskanerkloster, Theaterplatz, Stadttheater, Nikolaikirche, Martinskapelle, Fluss Triebisch

Meißen - Denkmal für König Heinrich I. Meißen - Denkmal für König Heinrich I. Östlich vom Marktplatz befindet sich der Heinrichsplatz. Den im Jahr 1863 errichteten Heinrichsbrunnen ziert das von Robert Henze geschaffene Standbild des deutschen Königs Heinrich I. (s. Bild) - des Gründers der Burg Misni im Jahr 929.
Meißen - FranziskanerkircheHinter dem Heinrichsbrunnen ragt die zwischen 1447 und 1457 nach der Brandvernichtung des Vorgängerbaus errichtete Franziskanerkirche auf (s. Bild). Es ist die Kirche des ehemaligen Franziskanerklosters, das um 1258 gegrün­det und nach dem Einzug der Reformation in Sachsen (1539) aufgelöst wurde. Die dreischif­fige spätgotische Hallenkirche diente nach der Reformation als Begräbnisstätte und Speicher. Der Hohe Chor wurde im Jahr 1823 abge­brochen. Heute ist das Meißner Stadt- und Kreismuseum in der im Jahr 1996 sanierten Gebäudeanlage eingerichtet. Es zeigt zahlreiche wertvolle Exponate zur Stadtge­schichte (wie z. B. das Meißner Richtschwert aus dem 17. Jahrhun­dert) und zum Weinbau im Elb­tal. Im Kreuz­gang sind bedeutende Grabplatten und Skulp­turen zu besichtigen. Einige der letzteren sind Arbeiten des berühmten Bildhauers und Porzellan-Dekorgestalters Johann Joachim Kändler.

Meißen - Kreuzgang an der Rückseite der Franziskanerkirche

Bild: Kreuzgang an der Rückseite der Franziskanerkirche


Auf dem Theaterplatz steht das Meißner Stadttheater. Bis zum Umbau im Jahr 1851 diente es als Gewandhaus (Kaufhaus) der Tuchmacher. Dieses war kurz nach 1545 errichtet und nach seiner Zerstörung in der Zeit um 1690 in vereinfachter Form wieder aufgebaut worden.

Am Neumarkt jenseits der Triebisch steht die um 1150 errichtete und im 13. Jahrhundert umgebaute spätromanisch-frühgotische Nikolaikirche. In ihrem Inneren blieben Reste frühgotischer Wandmalereien erhalten. Seit 1928 dient die Kirche als Gedenkstätte für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Die Plastiken trauernder Mütter und Kinder der von Emil Paul Börner (1888-1970) in den 1920er Jahren aus Meissener Porzellan® hergestellten Epitaphien gehören zu den größten jemals hergestellten Porzellanfiguren.

Die um 1200 errichtete kleine romanische Martinskapelle (Martinskirche) auf dem Plossen (Martinsberg) verfügt über einen wertvollen spätgotischen Altar.

Meißen - Fluss Triebisch

Bild: Flüsschen Triebisch im Meißner Stadtgebiet


Blick vom Meißner Burgberg auf die Elbe

Bild: Blick vom Burgberg auf die Elbe


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