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Stadt Pirna: ehem. Dominikanerkloster, Klosterkirche St. Heinrich, Kapitelsaalgebäude, Stadtmuseum, Pesthaus, Zeughaus

Das in den Jahren nach 1300 entstandene Pirnaer Dominikanerkloster wurde nach dem Einzug der Reformation in Sachsen (1539) aufgelöst. Die um 1300 errichtete Klosterkirche St. Heinrich zeigt sich seit der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts als zweischiffige gotische Hallenkirche.

Kloster Pirna - Klosterkirche mit Turm Kloster Pirna - Turm der Klosterkirche
Kloster Pirna - Klosterkirche Kloster Pirna - Treppenturm
Klosterkirche Pirna - Gewölbe, Orgel und AltarDie Klosterkirche wurde in den letzten Kriegstagen 1945 von mehreren amerikanischen Bomben getroffen und schwer beschädigt. Zwischen 1953 und 1957 erfuhr sie eine umfassende Restaurierung. Sie erhielt zwei Glasmalereien aus der Kirche St. Marien, ein Sandstein-Taufbecken von 1574 aus Thallwitz (bei Wurzen), einen Schnitzaltar von 1520 aus Thüringen und eine spätgotische Kreuzigungsgruppe aus der Lausitz. Interessant sind auch die wieder freigelegten Wand- und Gewölbemalereien aus dem 14. Jahrhundert. Die Kirche wird von der katholischen Gemeinde der Stadt genutzt.

Klosterkirche Pirna - Madonnenfigur
Klosterkirche Pirna - Gewölbe und restaurierte Wandmalerei
Klosterkirche Pirna - Schrein

Kloster Pirna - StadtmuseumDas gegen Ende des 15. Jahrhunderts entstandene spätgotische Kapitelsaalgebäude des ehemaligen Klosters diente nach der Reformation als städtisches Magazin. Im Jahr 1923 zog hier das Stadtmuseum Pirna ein. Im Jahr 1993 wurde es gründlich restauriert. Im Erdgeschoss sind Sandstein-Arbeiten, im ersten und zweiten Obergeschoss Objekte aus der Pirnaer Stadtgeschichte ausgestellt. Zu den ca. 25.000 Exponaten gehören etwa 4.000 Grafiken und 3.200 Münzen.



Bild: Eingang des Stadtmuseums Pirna neben dem Kapitelsaalgebäude des Klosters


Kloster Pirna - PesthausIm Klosterhof - gegenüber der Kirche - steht das auch Pesthaus genannte ehem. städtische Zeughaus (um 1300). Der Name erinnert an die Unterbringung von Pestkranken im 17. Jahrhundert. Die Südseite war einst Bestandteil der Stadtmauer (der Wehrgang ist noch erhalten, s. Bild unten).
Kloster Pirna - Pesthaus - Innenansicht

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