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Burg Stolpen − 2. Burghof (Zisternenhof):
Kornhaus, Hauptwache, Marstall, Folterkammer, Schösserturm

Kornhaus auf Burg Stolpen, vom Coselturm gesehen

Bild: Westseite des Korn­hauses, vom Johannis­turm (Coselturm) gesehen (im Kornhaus befinden sich links der Durchgang mit der Hauptwache sowie rechts im Untergeschoss unter der Erde der Marstall und die Folterkammer)


Ausstellung in der Hauptwache der Burg Stolpen Durchgang des Kornhauses mit der Hauptwache von Burg Stolpen

Bilder: Durchgang des Kornhauses mit der Hauptwache und Ausstellung in der Hauptwache


Löschwasserpumpe in der Feuerwehrausstellung im Marstall von Burg StolpenLöschwasserpumpe in der Feuerwehrausstellung im Marstall von Burg Stolpen

Bilder: Löschwasserpumpen in der Feuerwehrausstellung im Marstall


Streckbank in der Folterkammer der Burg Stolpen

Bilder: Streckbank, Brustquetsche, Seilwinde und Pranger in der Folterkammer; Dieser Raum war im Jahr 1614 noch als Pferdestall mit separatem Eingang (wo sich heute die erste Fensternische befindet) erwähnt worden. Erst im Jahr 1691 wird hier eine Marter Cammer mit einem Pranger erwähnt (in Sachsen wurde die Folter offiziell im Jahr 1770 abgeschafft)


Im zweiten der insgesamt vier Burghöfe, dem Zisternenhof, sind interessante, als Naturdenkmal geschützte geologische Formationen aus regelmäßigen achteckigen Basaltsäulen ("Orgelpfeifen") zu sehen.

Das Alte Hauptportal mit dem kursächsischen Wappen und der Jahreszahl 1521 bildet den Zugang zum 3. Burghof durch die hier doppelte Burgmauer. Daneben steht der Schösserturm von 1487, in dem die Ausstellung "Amt Stolpen" eingerichtet ist. Im Obergeschoss des Turms befanden sich zeitweilig die Amtsräume, im Untergeschoss die Gefängnisse "Mönchsloch" und "Ketzerloch".

Eine von Stolpen ausgehende Regionalverwaltung durch Hauptleute lässt sich bis zum Jahr 1335 zurückverfolgen. Ab der Zeit um 1400 waren es Beamte: Amtmänner sowie diesen unterstehende "Amtsschösser" und Amtsschreiber. Die finanzielle und wirtschaftliche Verwaltung lag wesentlich in den Händen der Amtsschösser. Der Burghauptmann war Vorgesetzter aller Burgbeamten und Bediensteten und für die Bewachung und den Unterhalt der Burg zuständig. Im wirtschaftlichen Leben der Burg spielten der Kornmeister, der Küchenmeister, der Kellermeister und der Speiser (Tischmeister) eine zentrale Rolle. Das Burgleben, darunter auch die Zuteilung der Lebensmittel und Getränke, war - wie für eine Ämterbürokratie typisch - bis ins Detail durch Dienstanweisungen geregelt (so z. B. auch, wer wann wieviel Bier oder Wein von welcher Qualität zu bekommen hat).

Schösserturm der Burg Stolpen

Bild: Schösserturm (vom 2. Burghof gesehen) und das Alte Hauptportal; links die als Naturdenkmal geschützten Basaltsäulen


Zugang zum dritten Hof der Burg Stolpen

Bild: Altes Hauptportal an der hier doppelt ausgeführten Burgmauer (heute Zugang zum 3. Burghof)



Detailansicht des Zuganges zum dritten Hof der Burg Stolpen
Nordseite des Schösserturms der Burg Stolpen

Bild: Nordseite des Schösserturms, hinten der Seigerturm (am 3. Burghof)


Westseite des Schösserturms der Burg Stolpen

Bild: Westseite des Schösserturms


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