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  Oberlausitz

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Oberlausitzer Geschichte in Stichpunkten

Deutsche Eroberung, Markgrafschaft Oberlausitz, Nebenland des Königreiches Böhmen


Warenhandel und Geldwirtschaft in der Oberlausitz

Die geografische Lage zwischen Böhmen, der Mark Meißen (später Kursachsen), Brandenburg (später Preußen), Schlesien und Polen machte die Oberlausitz zwar zum politischen Zankapfel zwischen diesen Mächten, was zu einem häufigen Wechsel der Landesherrschaft führte, wirkte sich aber günstig auf den Handel und die Wirtschaft des Landes aus. Zu den wichtigsten Handelswaren gehörten Thüringer und Lausitzer Tuchwaren.

Durch die Oberlausitz verliefen mehrere wichtige Handelsstraßen jener Zeit: Die Hohe Straße (Via Regia; 1213 als antiqua strata/Alte Straße und 1252 als strata regia/Königliche Straße erwähnt) führte von Meißen kommend über Königsbrück, Kamenz, Bautzen, Weißenberg, Görlitz und Lauban nach Schlesien. Von ihr zweigte in Bautzen der Böhmische Steig ab, der über Sohland nach Prag führte, und eine Böhmische Straße, die über Löbau, Zittau und Leipa nach Prag führte. Eine noch viel ältere europäische Handelsstraße, die den Ostseeraum mit den Handelsplätzen an der Adria verband, verlief wegen der hier recht günstigen Mittelgebirgsüberquerung unter dem Namen Böhmische Straße durch das Görlitzer und Zittauer Gebiet nach Prag. Bedeutend war auch die Salzstraße (Böhmische Glasstraße), die über Halle, Leipzig, Dresden, Stolpen, Langburkersdorf (bei Neustadt), Rumburg und Warnsdorf (oder den Schöberpass) nach Böhmen führte. Bei Bad Muskau überquerte die von Leipzig kommende Niedere Handelsstraße die Neiße. Die mittelalterlichen Handelsstraßen waren meist nicht viel mehr als notdürftig ausgebaute Wald- und Landwege (im Winter oder nach Starkregen für Fuhrwerke kaum passierbar).

Das in der spätmittelalterlichen Oberlausitz übliche Zahlungsmittel war kursächsisches und böhmisches Münzgeld. Die Geldumrechnungen bezogen sich in der Oberlausitz meist auf den böhmischen Kleinen Groschen. Auch mit Reichstaler und Schock sowie Zittauer, Görlitzer und schlesischer Mark wurde gerechnet, obwohl solche Münzen hier kaum im Umlauf waren. Nur entsprechende Mengen sächsischer und böhmischer Groschen wurden damit bezeichnet.

Der Oberlausitzer Sechsstädtebund


Die Oberlausitz in den Hussitenkriegen (1420-1438)


Reformation, Pönfall


Dreißigjähriger Krieg (1618-1648) und Nachkriegszeit, Wechsel zu Kursachsen (1635)


Von der Barockzeit bis zur Gegenwart


Die Oberlausitzer Sorben

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