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Stadt Görlitz: Frauenkirche

Die architekturhistorisch sehr wertvolle Frauenkirche, eine dreischiffige spätgotische Hallenkirche mit langgestrecktem Chor und spätgotischem Gewölbe, wurde ab 1459 hier vor dem Frauentor der Stadtbefestigung anstelle der in den Hussitenkriegen 1429 zerstörten Sühnekirche "Unserer Lieben Frauen" (1349) gebaut und im Jahr 1486 geweiht. Ihr Friedhof (einige Grabmale sind noch erhalten) erfuhr ab 1831 eine städtische Überbauung.

FrauenkircheDie spätgotischen Steinmetzarbeiten der Frauenkirche gehören zu den bedeutendsten der Oberlausitz. Der breite Westturm mit seinem beachtenswerten Maßwerkfenster erhielt 1696 ein Glockengeschoss und im Jahr 1735 eine Barockhaube. Die Bronzeglocken wurden im Ersten Weltkrieg eingeschmolzen. Im Jahr 1922 zogen Stahlglocken mit einem sehr harmonischen Klang in die Frauenkirche ein.

Seiteneingang der Frauenkirche
Westportal der FrauenkircheWestportal der Frauenkirche
Das Westportal, ein reich gegliedertes Doppel­portal, verfügt über einen schönen Skulpturen­schmuck mit Fialen, Blattwerk und einer figürlichen Verkündigungsgruppe über den Portalbögen.

Orgel der FrauenkircheIm Inneren zeigt sich die evangelische Frauenkirche mit Achteckpfeilern und einem Netzgewölbe. Die neogotische Inneneinrichtung entstand in den Jahren 1869/70 (auch das Ostfenster hinter dem Altar mit dem "Christus im Weinberg"). Die Orgel der Firma Schuster aus Zittau stammt aus dem Jahr 1971. Zur Orgelempore gehört eine meisterhafte hölzerne Maßwerkbrüstung der Spätgotik.


Die Frauenkirche dient heute als Gottesdienst- und Ausstellungskirche. Im Herbst 1989 fanden hier die Görlitzer Friedensgebete statt.
Altar der FrauenkircheAltar der Frauenkirche

Bilder: Altar der Frauenkirche und Fenster mit dem "Christus im Weinberg"



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