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Stadt Wittichenau

Kruzifix und Nordostseite des Wittichenauer Marktplatzes
Kruzifix an der Pfarrkirche von WittichenauDie etwa 6 km südlich von Hoyerswerda gelegene Stadt Wittichenau ist eines der Siedlungs- und Kulturzentren der katholischen Sorben. Darauf weisen auch die überall im Umfeld in den Ortschaften und an den Feldrainen aufgestellten Kruzifixe hin. Seit der Zeit um 1600 trug das in Panschwitz-Kuckau gelegene Kloster St. Marienstern sehr zur Erhaltung des Katholizismus in dieser Region bei, ebenso der Sprache und des Brauchtums der sorbisch-katholischen Bevölkerung.

Zu Ostern ist Wittichenau die Hauptstation des seit 1541 bekannten sorbisch-katholischen Osterreitens. An diesem traditionellen Flurumritt (Abreiten der Saat) nehmen oft mehr als 300 Osterreiter teil. In Ralbitz verkünden sie die Osterbotschaft.

Bilder: Kruzifix an der Wittichenauer Pfarrkirche


Nordostseite des Wittichenauer Marktplatzes
Nordwestseite des Wittichenauer Marktplatzes
Krabat-Denkmal auf dem Wittichenauer Marktplatz

Bilder: Marktplatz von Wittichenau (oben: Nordwest- und Nordostseite mit Pfarrkirche, links: Krabat-Denkmal, unten: Südseite des Marktplatzes)



Südseite des Wittichenauer Marktplatzes
Eingang der PfarrkircheDie nach 1440 errichtete Wittichenauer Pfarrkirche Maria Himmelfahrt zeigt sich als dreischiffige spätgotische Hallenkirche mit Netzgewölben und quadratischem Westturm. Die spätgotischen Schnitz­reliefs entstanden um 1500. Das Gemälde des Altaraufsatzes schuf der Kamenzer Meister Andreas Dreßler im Jahr 1597.

Skulptur über dem Eingang der Pfarrkirche
Altar der Wittichenauer Pfarrkirche Netzgewölbe der Wittichenauer Pfarrkirche

Bilder: Skulptur über dem Eingang und Netzgewölbe (oben), Altar (Mitte) sowie Nebenaltäre (unten) in der Wittichenauer Pfarrkirche


Altar der Wittichenauer Pfarrkirche
Altar der Wittichenauer Pfarrkirche
Nebenaltar in der Pfarrkirche
Nebenaltar in der Pfarrkirche
Fachwerkhaus in Wittichenau Fachwerkhaus in Wittichenau

Bilder: Fachwerkhäuser im Umfeld der Pfarrkirche


Grabdenkmal auf dem Wittichenauer Friedhof Skulptur auf dem Wittichenauer Friedhof

Bilder: Skulptur und Grabdenkmal auf dem südwestlich des Marktplatzes gelegenen Wittichenauer Friedhofes


Die Kreuzkirche, ein Barockbau mit Dachreiter und einem spätgotischen Flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert, und das mit schönen Gewölben ausgestattete barocke Jakubetzstift entstanden in den Jahren 1780/81.

Nach dem Ende der Bierbrauerei in Kloster St. Marienstern im Jahr 1975 setzt die Wittichenauer Brauerei diese etwa 200jährige, auf alten klösterlichen Rezepturen beruhende Brautradition fort.

Wittichenauer Umland

Zum Wittichenauer Umland gehört eine sehr reizvolle Teich- und Moorlandschaft. Das westlich der Stadt gelegene 400 ha große Dubringer Moor (sorbisch: dub = Eiche) gehört zu den beliebtesten Radfahr- und Wandergebieten der Region. Die um 1500 gebaute Schowtschickmühle ist die älteste noch erhaltene Wassermühle der Oberlausitz. An ihr entlang führt ein 4,5 km langer, mit 26 Schautafeln versehener Naturlehrpfad durch das Moor.

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