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Stadt Kamenz - Altstadt
Topfmarkt, Fronfeste, Fleischbänke, Feuerhaus, Ponickau-Haus, Museum der Westlausitz, Schilleranlagen, Barmherzigkeitsstift

Topfhallen am TopfmarktAm Topfmarkt mit Fronfeste befand sich bis zum Stadtbrand von 1842 die Hauptwache der Kamenzer Kommunalgarde. Das Gebäude der Fronfeste wurde im Jahr 1850 errichtet, die Topfhallen entstanden im Jahr 1853.



Bild: Topfhallen am Topfmarkt (der schmale Durchgang links neben dem Gebäude führt zur Mönchsmauer hinunter)


Die zwischen dem Marktplatz und der Pulsnitzer Straße gelegenen Fleischbänke sind seit 1487 bekannt, die Garküche (heute Schmuckgeschäft) schon seit 1482. Um 1507 wird erstmals von einem jeden Donnerstag an diesem Ort stattfindenden Keuler- oder Fleischmarkt berichtet. Das heutige Neorenaissance-Bauwerk mit gewölbtem Laubengang entstand nach dem großen Stadtbrand von 1842.

Fleischbänke

Bilder: Fleischbänke

Das "Feuerhaus" genannte Bürgerhaus besitzt ein wertvolles Spätrenaissance-Portal mit zwei Sitznischen. Im Jahre 1708 befand es sich im Besitz von Johann Christian Haberkorn, dem Leibarzt Augusts des Starken. Das Fresco in der Supraporte stellt den Stadtbrand von 1707 dar.

Portal des Ponickau-Hauses Ponickau-Haus
Das barocke Ponickau-Haus an der Pulsnitzer Straße gehört zu den wertvollsten der Bürgerhäuser, die den Stadtbrand von 1842 überstanden hatten. Im Jahr 1745 war es aus dem Besitz der Familie von Ponickau in den von Johann Casimir von Dallwitz übergegangen.

Seit 1961 sind im Ponickau-Haus das Museum der Westlausitz und eine Ausstellung zur Stadtgeschichte eingerichtet.

www.museum-westlausitz.de

Museum der Westlausitz
Brücke zwischen dem Ponickau-Haus und dem Malzhaus 1In den Jahren 2000 bis 2002 erfuhr das Ponickau-Haus eine umfassende Sanierung. Seitdem verbindet ein Glasgang das bedeutende Heimat- und Landschaftsmuseum mit dem daneben stehenden Malzhaus.

Bilder: Malzhaus, vom Bahndamm (Bild links) und von der Pulsnitzer Straße (Bild unten) gesehen

Brücke zwischen dem Ponickau-Haus und dem Malzhaus 2
Die sich unweit vom Malzhaus über das Gelände am ehemaligen Dammteich erstreckenden Schilleranlagen hatte der bedeutende Kamenzer Gärtnermeister Wilhelm Weisse nach 1880 geschaffen. Der Brunnen mit Fontäne kam im Jahr 1888 hinzu.

BarmherzigkeitsstiftIn dem von Johann Gottfried Bönisch zwischen 1824 und 1826 gebauten Barmherzigkeitsstift (im Bild vom Bahndamm gesehen) war bis 2000 das Kamenzer Malteser-Krankenhaus eingerichtet. Der Mittelbau mit den klassizistischen Schmuckformen ist das ursprüngliche Stiftsgebäude.

Hinter dem Barmherzigkeitsstift befindet sich das Mausoleum des Arztes Dr. Johann Gottfried Bönisch (1777-1831).
Rechts neben dem Barmherzigkeitsstift stand das alte, inzwischen abgebrochene Kamenzer Amtsgericht (mit Gefängnisgebäude im Hof). Hinter diesen Grundstücken am Damm beginnt der Anstieg zum Hutberg.

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