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Stadt Kamenz: Stadtmauer, Mönchsmauer, Katechismuskirche, Roter Turm, Pichschuppen, Malzhaus

Einige Reste der um 1835 abgebrochenen Kamenzer Stadtbefestigung, zu der 12 Basteitürme, eine Wehrkirche und drei Stadttore gehörten, sind an der Mönchsmauer, an der Hauptkirche sowie im Bereich des Roten Turmes und des Pichschuppens zu sehen.

MönchsmauerDie zwischen 1512 und 1517 aus Granodiorit­blöcken gebaute Mönchsmauer diente dem Schutz des Franziskanerklosters. Beim Bau des Kamenzer Rathauses im Jahr 1847 fanden Steinblöcke von abgebrochenen Teilen der Mönchsmauer für das Rathausfundament Verwendung. (Im Bild ist links neben der Mauer der Aufgang zum Topfmarkt zu sehen.)
KatechismuskircheDie neben der Stadtkirche, der Hauptkirche St.Marien, stehende Katechismuskirche ist das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt. Sie wurde im Jahr 1358 als Wehrkirche der Kamenzer Stadtbefestigung mit Schießscharten und drei Standböden für Schützen errichtet. Die heutige Ausgestaltung des Saales mit seinen Emporen und der bemalten Holzdecke geht auf das Jahr 1724 zurück.
Roter Turm 1 Roter Turm 2
Pulsnitzer StraßeDer an der Pulsnitzer Straße, am Fuße des Bergsporns mit der Stadtkirche St. Marien, stehende Rote Turm (Bilder oben) gehörte bis 1835 zum Pulsnitzer Tor der Stadtbefestigung. In früher Zeit enthielt er das "Harre" genannte Gefängnis für jüngere bürgerliche Gefangene.


Bild: Pulsnitzer Straße - führt zum ehemaligen Pulsnitzer Tor der Stadtmauer


Pichschuppen 1Der um 1600 errichtete Pichschuppen war einer der 12 Basteitürme der Kamenzer Stadtmauer. Sein Name kam im Jahr 1827 auf, als die Braukommune hier ihre Bierfässer auspichte.

Pichschuppen 2
Pichschuppen und MalzhausIm Malzhaus, einem um 1600 neben dem Pichschuppen errichteten zweigeschossigen Renaissancebau mit kreuzgewölbter dreischiffiger Halle, dörrten einst die städtischen Mälzer die Gerste zu Gerstenmalz. Der geräumige Eingangsbereich findet heute als Ausstellungsraum und Kleinkunstbühne Verwendung.

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