Dresden und Sachsen Startseite | Inhaltsverzeichnis
Landkarte | Einführung
Geschichte | Dresden | Umland
Oberlausitz | Literatur | Glossar
Register | Links | Impressum

  Oberlausitz

Übersicht | Einführung | Geschichte | Naturausstattung | Bautzen & Umgebung | Görlitz & Umgebung | Zittau & Umgebung | Löbau & Umgebung | Kamenz & Umgebung | Hoyerswerda & Umgebung | Bad Muskau | Links
Zittau & Umgebung:   Übersicht | Stadtplan | Stadtgeschichte | Marktplatz | Neustadt | Johanniskirche | Klosterplatz, Petrikirche | Weberstraße, Weberkirche | Nordring | Ostring | Kreuzkirche, Kreuzfriedhof | Vorstädte | Umland | Zittauer Gebirge | Jonsdorf, Waltersdorf | Oybin

Zittauer Gebirge:
Kurort Jonsdorf, Nonnenfelsen, Felsenstadt, Mühlsteinbrüche, Waltersdorf

Der Kurort Jonsdorf (420-450 m ü. NN), ein in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts gegründetes ehemaliges Zittauer Ratsdorf, ist in einer herrlichen Landschaft inmitten des Zittauer Gebirges gelegen. Er verfügt über ein Naturtheater (die Waldbühne), ein Eisstadion und ein Gebirgsbad. Bemerkenswert sind auch die Umgebindehäuser des Ortes und die aus Sandstein gehauenen barocken Türstöcke vieler Häuser. In den Jahren 1994 bis 1996 entstand ein Freizeit- und Eissportzentrum mit einer 60 x 30 m großen Kunsteisfläche und 1.700 Sitzplätzen. Neben der Eishalle lädt seit Februar 2004 ein Tropenhaus, das Schmetterlingshaus, zu einem Besuch ein. Neben zahlreichen Schmetterlingsarten präsentiert es Echsen, Schildkröten und Fische sowie tropische Pflanzen (www.schmetterlingshaus.info).

Zittauer Gebirge - Gaststätte am Nonnenfelsen
Der Nonnenfelsen (537 m ü. NN), ein hoch über Jonsdorf aufragender Basaltfelsen, ist schon seit 1846 ein beliebter Aussichtspunkt. Die Gastwirtschaft am Aufstieg zur Aussichtsplattform besteht seit 1860.


Bild: Gaststätte am Nonnenfelsen

Zittauer Gebirge - Beginn des Aufstiegs zum Nonnenfelsen Bild: Beginn des Aufstiegs zum Nonnenfelsen

Zittauer Gebirge - Aufstieg zum Nonnenfelsen
Bild: Aufstieg zum Nonnenfelsen
Zittauer Gebirge - Aussicht vom Nonnenfelsen über Jonsdorf
Bild: Aussicht vom Nonnenfelsen über Jonsdorf nach Zittau
In den Schluchten der "Zigeunerstuben" zeigen sich senkrechte Phonolithwände und teilweise vererzte Sandsteinplatten. Im Norden von Jonsdorf bietet sich der Aussichtsfelsen Hieronymusstein als Wanderziel an. Südlich des Ortes erstreckt sich das 64 ha große Schutzgebiet "Felsenstadt", in dem vor allem die säulenartig aufragenden Felsgebilde Große Orgel und Kleine Orgel sehenswert sind. Die Verwitterung des durch Verkieselung sehr harten Sandsteins brachte sehr schroffe Gebilde hervor. In den hier gelegenen Mühlsteinbrüchen wurden fast 350 Jahre lang Mühlsteine gewonnen, die die Zittauer in viele europäische Länder ausführten. Geologisch interessierte Besucher finden hier Sandsteinaufschlüsse und vulkanische Gesteine (Phonolithgänge, Stielbasalte, z.B. die "Drei Tische").

Zittauer Gebirge - Aussicht von der Felsenstadt über Jonsdorf
Bild: Aussicht von der "Felsenstadt" über Jonsdorf in das Berg­land der südlichen Oberlausitz
Zittauer Gebirge - Felsgebilde Kleine Orgel in der Felsenstadt über Jonsdorf
Bild: Felsgebilde "Kleine Orgel" in der "Felsenstadt" über Jonsdorf
Zittauer Gebirge - Felsgebilde Löwe im Felsenzoo bei JonsdorfZittauer Gebirge - Felsgebilde Nashorn im Felsenzoo bei Jonsdorf
Bilder: Felsgebilde "Löwe" und "Nashorn" im "Felsenzoo" bei Jonsdorf

Zittauer Gebirge - Mühlsteinbrüche bei Jonsdorf
Bild: Mühlsteinbrüche bei Jonsdorf mit Schauanlage im tiefen Talkessel
Zittauer Gebirge - Alte Schmiede an den Mühlsteinbrüchen bei Jonsdorf
Bild: Alte Schmiede an den Mühlsteinbrüchen bei Jonsdorf

Waltersdorf

In einem waldreichen Gebiet am Fuße der Lausche (793 m ü. NN) ist das im Jahr 1367 erstmals erwähnte Waldhufendorf Waltersdorf gelegen (360-570 m ü. NN), heute ein bedeutendes Erholungs- und Winter­sport­zentrum. Die Einwohner betrieben einst neben der Waldnutzung und der Sandsteingewinnung vor allem die Weberei, aus der sich dann in der Mitte des 19. Jahrhunderts eine bedeutende Textilindustrie entwickelte. Im Ort blieben etwa 60, überwiegend mit Sandsteintürstöcken geschmückte Umgebindehäuser erhalten. Das Volkskunde- und Mühlenmuseum ist in einer Wassermühle von 1614 eingerichtet.

Zittauer Gebirge - Sonnebergbaude in Waltersdorf Bild: Sonnebergbaude im Ort Waltersdorf
Zittauer Gebirge - Deutsch-tschechische Grenze bei Waltersdorf
Bild: Staatsgrenze zwischen Deutschland (vorn) und Tschechien (hinten im Bild) auf dem Bergpass südlich von Waltersdorf
Zittauer Gebirge - Rübezahlbaude in Waltersdorf
Bild: Rübezahlbaude an der deutsch-tschechischen Staatsgrenze bei Waltersdorf
Die barocke Waltersdorfer Kirche (1729) ging durch Umbau und Erweiterung (u.a. mit einem Turm) aus einer alten Renaissance-Kirche hervor. Zu der wertvollen Innenausstattung gehören eine Orgel aus dem Rokoko (1766) und Grisaillenmalereien. Der Friedhof verfügt über sehenswerte Grabanlagen, darunter eine klassizistische Gruft von 1800.

nach oben|Impressum