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Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Besucher-Information:   www.skd-dresden.de

Zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gehören 12 Museen von Weltruf. Sie präsentieren unschätzbar wertvolle Kunstwerke u. a. der Malerei, Grafik, Plastik und des Kunsthandwerks von der Antike bis zur Moderne.  

Gemäldegalerie Alte Meister   [Details]
Die Gemäldegalerie Alte Meister, deren Glanzstück Raffaels "Sixtinische Madonna" ist, gehört zu den weltweit bedeutendsten Sammlungen europäischer Malerei vom 14. Jahrhundert (Früh-Renaissance) bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Schwerpunkte bilden die italienische Malerei der Renaissance (Raffael, Giorgione, Tizian ...), die italienische, flämische und holländische Malerei des 17. Jahrhunderts (Rubens, Van Dyck, Rembrandt, Vermeer ...), die frühe deutsche Malerei (Dürer, Holbein, Cranach ...), die Malerei des Manierismus und des Barock, die frühe niederländische Malerei, die spanische und französische Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts (Ribera, Murillo, Poussin, Lorrain ...) und die deutsche Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts. [... weiter]
Gemäldegalerie Alte Meister
Galerie Neue Meister   [Details]
Die Galerie Neue Meister gehört zu den bedeutendsten deutschen Museen der Moderne. Sie ging aus der "Modernen Abteilung" der Gemäldegalerie hervor. Zu ihren ca. 2.500 Bildern aus dem 19. und 20. Jahrhundert, die zum Teil gemeinsam mit Skulpturen der jeweiligen Epoche präsentiert werden, gehören Werke der deutschen Romantik (Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus, Ludwig Richter ...), des deutschen Impressionismus (Lovis Corinth, Max Slevogt, Max Liebermann ...), des deutschen Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit. Neue Schwerpunkte sind die zeitgenössische Dresdner und deutsche Malerei und der Aufbau einer Sammlung von Malerei der internationalen Avantgarde unserer Zeit. [... weiter]
Galerie Neue Meister
Kupferstich-Kabinett   [Details]
Das Kupferstich-Kabinett ist eine der ältesten und bedeutendsten grafischen Sammlungen der Welt und das älteste Museum für graphische Künste im deutschsprachigen Raum. Zu den mehr als 500.000 Grafiken und Zeichnungen vor allem aus dem Mittelalter, der deutschen und italienischen Renaissance, der Romantik, den Niederlanden des 15. bis 17. Jahrhunderts, aus Frankreich und England des 18. Jahrhunderts, dem Impressionismus und der Gegenwartskunst gehören Werke von Albrecht Dürer, Lucas Cranach d.Ä., Hans Holbein d.J., Rembrandt, Rubens, Goya, Caspar David Friedrich und Ludwig Richter. Neben Kupferstichen, Lithographien, Radierungen, Holzschnitten und Siebdrucken zeigt das Museum auch wertvolle illustrierte Bücher und Fotografien. Sehr bedeutend ist auch die Sammlung von mehr als 6.200 japanischen Holzschnitten. [... weiter]
Kupferstich-Kabinett
Grünes Gewölbe  (Pretiosensammlung, Kurfürstlich-Königliche Schatzkammer)   [Details]
Das Grüne Gewölbe, die Schatzkammer der sächsischen Kurfürsten und Könige, ist Europas älteste und reichste Pretiosensammlung. Sie enthält mehr als 3.000 unschätzbar wertvolle Zeugnisse des sächsischen und europäischen Kunsthandwerks überwiegend aus der Zeit von etwa 1580 bis 1733. Die überaus fantasievollen Kunststücke aus Silber, Gold und Edelsteinen sowie Elfenbein, Bernstein, Koralle, Bronze, Email, Holz, Glas und Eisen sind das Werk bedeutender Goldschmiede-, Juwelier- und Emalierkünstler Sachsens und zahlreicher Länder Europas. Auch Uhren, Instrumente, Kabinettschränke, Kästchen, Reliefs und Gefäße gehören zum Bestand. Kostbarkeit, Rarität und handwerkliche Meisterhaftigkeit waren die Kriterien für die Auswahl der Sammelstücke. [... weiter]
Grünes Gewölbe
Porzellan-Sammlung   [Details]
Mit ihren etwa 50.000 Objekten gehört die Dresdner Porzellansammlung neben der im Serail in Istanbul zu den größten und kostbarsten keramischen Sammlungen der Welt. Ab 1710 kamen zahlreiche wertvolle Stücke aus Ostasien nach Dresden, was unter anderem die größte Sammlung japanischen Porzellans außerhalb Japans entstehen ließ (z.B. mit Imari- und Kakiemon-Porzellan aus Arita). Das Chinesische Porzellan der Sammlung stammt aus der Zeitspanne vom zweiten vorchristlichen bis zum 17. Jahrhundert (Song-, Ming- und Kangxi-Periode). Die Meißner Porzellan-Manufaktur steuerte Meisterwerke der Porzellankunst von vollendeter Form und Bemalung aus der Zeitspanne von der Erfindung des europäischen Porzellans um 1710 in Dresden bis zum späten 18. Jahrhundert bei. [... weiter]
Porzellansammlung
Rüstkammer  (Historisches Museum)   [Details]
Die Rüstkammer gehört zu den weltweit bedeutendsten Sammlungen von Prunkwaffen, Rüstungen und historischen Textilien. Schwerpunkte der Sammlung sind künstlerisch wertvolle Hieb- und Stichwaffen besonders aus dem 16. und 17. Jahrhundert und historische Feuerwaffen. Fast alle namhaften Büchsenschmiede wie auch die besten Klingen- und Gefäßschmiede, Ätzer und Goldschmiede Europas des 16. bis 18. Jahrhunderts sind mit ihren Arbeiten vertreten. Eine kleine, aber erlesene Abteilung ist die der Festgewänder und Prunkkleider aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Zu sehen sind auch prachtvolles Reitzeug, reich verzierte Harnische für Mann und Ross, Helme, Schilde, orientalische Waffen, Jagdutensilien und vielerlei Waffenschmuck. [... weiter]
Rüstkammer
Münz-Kabinett   [Details]
Das Münz-Kabinett ist mit seinen ca. 300.000 Münzen, Medaillen, Wertpapieren, Banknoten, Prägestempeln und Siegeln eine der größten und bedeutendsten Sammlungen dieser Art in Europa. Allein die Sachsensammlung umfasst ca. 25.000 Münzen und Medaillen. Die Ausstellung dokumentiert die Entwicklung des antiken sowie deutschen Münzwesens vom 7. Jahrhundert v. Chr. bis zum Ende der Taler-Währung in Deutschland im Jahr 1871. [... weiter]
Münz-Kabinett
Skulpturensammlung   [Details]
Die Dresdner Skulpturensammlung umfasst Kunstwerke der Bildhauerei aus fünf Jahrtausenden: altägyptische, altvorderasiatische, etruskische, griechisch-/römisch-antike, mittelalterliche und neuzeitliche Plastiken. Allein die Antikensammlung ist mit etwa 1.100 bedeutenden Skulpturen eine der größten Antikensammlungen außerhalb Italiens. [... weiter]
Skulpturensammlung
Kunstgewerbemuseum  (Museum für Kunsthandwerk)   [Details]
Das Kunstgewerbemuseum zeigt in Ausstellungen in Schloss Pillnitz, Schloss Moritzburg, Schloss Weesenstein und anderen Schlössern und Burgen der Dresdner Umgebung einen repräsentativen Ausschnitt aus dem europäischen Kunsthandwerk vom Mittelalter bis zur Gegenwart, z.B. höfische und bürgerliche Möbel, Augsburger und Dresdner Silber, Tapisserien, Lederarbeiten, Schnitzereien, Zinn-, Kupfer-, Bronze- und Eisengussarbeiten und modernes Industriedesign, daneben auch kunsthandwerklich wertvolle Objekte aus Ostasien. [... weiter]
Kunstgewerbemuseum
Mathematisch-Physikalischer Salon  (Museum der Instrumentenkunst)   [Details]
Das Museum der Instrumentenkunst präsentiert optische, geodätische, astronomische und artilleristische Instrumente, Thermometer und Barometer, Zeichen- und Rechenhilfsmittel sowie Längenmaße und Waagen aus 800 Jahren Technikgeschichte in vollendeter kunsthandwerklicher Ausführung. Die Sammlung von Uhren aus 500 Jahren Uhrmacherhandwerk besitzt ebenso Weltruf wie die Sammlung von Erd- und Himmelsgloben aus dem 13. bis 19. Jahrhundert. [... weiter]
Mathematisch-Physikalischer Salon
Puppentheatersammlung   [Details]
Die mehrere zehntausend Objekte umfassende Sammlung stellt das sächsische Marionetten-, Handpuppen- und Figurentheater des 18., 19. und 20. Jahrhunderts vor. Zum Museum gehören weiterhin eine große Theaterbilderbogensammlung, Exponate zum Puppen- und Figurenspiel zahlreicher Völker, Bühnendekorationen, Requisiten, Entwürfe, Plakate, Theaterzettel, Malereien, Grafiken, Miniaturen, Plastiken und vieles mehr, außerdem eine Bibliothek zum Puppenspiel in aller Welt und eine große Sammlung von Puppenspieltexten. [... weiter]
Puppentheatersammlung
Volkskunstmuseum  (Museum für Sächsische Volkskunst)   [Details]
Das Volkskunstmuseum zeigt wertvolle Erzeugnisse des sächsischen Kunsthandwerks und regionaler Traditionen, vor allem der Möbeltischlerei, Schmiedekunst, Zinngießerei, Töpferei, Glasbläserkunst, Drechslerei, erzgebirgischen Schnitzkunst und der Klöpplerei. Dazu gehören auch kunstvoll bemalte Bauernmöbel, phantasievoll gestaltete häusliche Gegenstände, sächsische und sorbische Trachten, Seiffener Spielzeug, Beispiele bergmännischer Volkskunst und prächtiger Weihnachtsschmuck. Zu den Attraktionen des Museums gehören die alljährlichen Oster- und Weihnachtsausstellungen, die sächsische Volksbräuche und Festtraditionen in stimmungsvoller Atmosphäre vorstellen. [... weiter]
Volkskunstmuseum

Kunstbibliothek

Die seit Februar 2004 im Residenzschloss eingerichtete Kunstbibliothek ergänzt als Zentrale Kunstwissenschaftliche Bibliothek die Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Zum Bestand gehören z.B. kunsthistorische Literatur, osteuropäische Kunstliteratur, Künstlermonographien und Ausstellungskataloge aus aller Welt. Der große Freihandbereich der Kunstbibliothek umfasst ca. 130.000 Bände. Die Handbibliotheken der Museen verfügen über weitere ca. 100.000 Bände.

Freundeskreise der Dresdner Kunstsammlungen

(zu den Publikationen der Staatlichen Kunstsammlungen siehe auch: Literatur)

Jahrbücher

Seit 1959 erscheinen die Jahrbücher der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Sie enthalten wissenschaftliche Beiträge zu kunsthistorischen Themen, Ergebnisse neuester Forschungen, Chroniken der zwölf Museen der Staatlichen Kunstsammlungen und Informationen über Neuerwerbungen, Ausstellungen, Restaurierungen des Jahres, Publikationen, Neueinrichtungen von Abteilungen und Werkstätten, wichtige Baumaßnahmen sowie Aktivitäten der Freundeskreise und Vereine. Die Jahrbücher werden vorwiegend über den nationalen und internationalen Schriftenaustausch der Museen verbreitet und sind auch in den Fachbibliotheken der Hochschulen zu finden. Der Leserkreis umfasst Kunsthistoriker, Restauratoren, Lehrende und Studierende sowie die kunstinteressierte Öffentlichkeit.

Dresdner Kunstblätter

Kunsthistorische Zweimonatsschrift der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (erscheint sechsmal im Jahr)

Die Dresdner Kunstblätter erscheinen seit der Rückkehr der Museumsbestände aus sowjetischer Verwahrung im Jahr 1956. Diese kunsthistorische Zeitschrift, die vor allem Ergebnisse kunsthistorischer Forschung präsentiert, wendet sich an das kunstinteressierte Publikum und an Fachkollegen im In- und Ausland. Seit dem Jahr 2003 erscheint sie in einem neuen Layout und informiert noch ausführlicher über die Museen, Ausstellungen, Kunstgespräche und Führungen. Zu den Abonnenten gehören Leser aus allen europäischen Ländern, den USA, Japan und Australien sowie die meisten Fachbibliotheken besonders in kunstgeschichtlichen und archäologischen Instituten, Museen und Galerien.

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