Dresden und Sachsen Startseite | Inhaltsverzeichnis
Landkarte | Einführung
Geschichte | Dresden | Umland
Oberlausitz | Literatur | Glossar
Register | Links | Impressum

  Dresden − Stadtzentrum & Stadtteile

Übersicht | Einführung | Stadtgeschichte | Kunstsammlungen | Schlosskomplex | Theaterplatzbereich | Brühlsche Terrasse | Neumarktbereich | Altmarktbereich | Innere Vorstädte | Innere Neustadt | Elbe, Elbbrücken | Stadtteile Nordwest | Stadtteile Nord | Stadtteile Nordost | Stadtteile Ost | Stadtteile Südost | Stadtteile Süd | Stadtteile Südwest | Stadtteile West

Ortsämter, Ortschaften, Gemarkungen, Eingemeindungen

Die Dresdner Stadtteile werden in zehn Ortsämtern verwaltet: Die 10 Ortsämter wurden im Jahr 1991 anstelle der ehemaligen fünf Stadtbezirke eingerichtet. Als beratendes Gremium ist je Ortsamt ein Ortsbeirat tätig (die Mitglieder werden von den Parteien im Ortsamtsgebiet vorgeschlagen und vom Stadtrat gewählt).

Die insgesamt 104 Gemarkungen Dresdens entsprechen früheren Dörfern (außer Altstadt I, Altstadt II und Neustadt als ursprüngliche Teile Dresdens). Von 66 Gemarkungen der Ortsamtsbereiche (nicht Ortschaften) besitzen 44 Gemarkungen noch alte Dorfkerne, die heute unter Denkmalschutz stehen. Die ab 1997 eingemeindeten Ortschaften brachten 38 Gemarkungen in das Stadtgebiet ein.


Eingemeindete Ortschaften:
Die 9 Ortschaften Dresdens kamen ab 1997 zur Stadt hinzu: Weixdorf, Langebrück und Schönborn im Norden, Schönfeld-Weißig im Osten sowie Cossebaude, Oberwartha, Mobschatz, Gompitz und Altfranken im Westen.

Die Ortschaftsräte werden - anders als die Ortsbeiräte der Ortsämter - von den Bürgern direkt gewählt und haben weitergehende Rechte (z.B. auch ein Beschlussrecht bei Finanzangelegenheiten der Ortschaft).


Fläche / Einwohner der Ortsämter und Ortschaften

Dresden gesamt: 328,3 km² / ca. 471.000 Einwohner (im Jahr 2001; heute ca. 515.000)

davon:

Ortsämter:
Altstadt: 17,0 km² / 50.750 Einwohner
Neustadt: 14,9 km² / 31.100 Einwohner
Pieschen: 16,2 km² / 40.200 Einwohner
Klotzsche: 27,1 km² / 18.900 Einwohner
Loschwitz: 68,8 km² / 17.200 Einwohner
Blasewitz: 14,5 km² / 72.300 Einwohner
Leuben: 13,1 km² / 37.100 Einwohner
Prohlis: 21,1 km² / 59.400 Einwohner
Plauen: 15,8 km² / 46.400 Einwohner
Cotta: 19,3 km² / 65.300 Einwohner
(dazu Altfranken: 920 Einwohner)

gesamt: 227,8 km² / 438.650 Einwohner


Ortschaften:
Cossebaude (mit Oberwartha, Mobschatz): 18,6 km² / 5.250 + 350 + 1.450 Einwohner
Gompitz: 13,0 km² / 2.700 Einwohner
Langebrück-Schönborn: 12,2 km² / 3.700 + 450 Einwohner
Schönfeld-Weißig: 41,3 km² / 11.900 Einwohner
Weixdorf: 15,5 km² / 5.800 Einwohner

gesamt: 100,5 km² / 32.500 Einwohner


Eingemeindungen

Das Umland Dresdens erlebte mehrere kleine und vier große Eingemeindungswellen (1903, 1921, 1950 und 1997/99):
(in Klammern: resultierende Stadtfläche)

1549: Altendresden (Innere Neustadt) (ca. 1,6 km²)

bis 1554: Einbeziehung einiger Vorstädte (19 km²)

1836: Friedrichstadt, Antonstadt, nördliche Leipziger Vorstadt (26,4 km²)

1866: Stadt Neudorf (zur Neustadt) (28,6 km²)

1892: Strehlen, Striesen, Albertstadt (letztere noch bis 1945 selbstständiger Gutsbezirk, aber bis 1934 dem Stadtgebiet zugerechnet) (38,0 km²)

1897: Pieschen, Trachenberge mit Hellerberge und Wilder Mann (41,9 km²)

1899: König-Albert-Park (43,1 km²)

1901: Gruna (mit Neugruna) (44,9 km²)

1902: Räcknitz, Seidnitz, Zschertnitz (49,1 km²)

1903: Plauen, Löbtau, Naußlitz, Wölfnitz, Cotta, Übigau, Mickten, Kaditz, Trachau (67,5 km²)

1909: Volkspark Leutewitz (67,6 km²)

1912: Tolkewitz (mit Alttolkewitz), Teile der Jungen Heide (69,7 km²)

1913: Reick (72,0 km²)

1921: Kleinzschachwitz, Laubegast, Leuben, Kaitz, Dobritz, Mockritz, Gostritz, Kleinpestitz, Coschütz, Niedergorbitz, Obergorbitz, Leutewitz, Briesnitz, Kemnitz, Stetzsch, Blasewitz, Loschwitz, Weißer Hirsch, Bühlau (Quohren/Oberbühlau schon 1839 mit Bühlau vereinigt), Rochwitz (106,0 km²)

1921: Prohlis, Torna, Leubnitz-Neuostra (110,5 km²)

1924: Kammergut Gorbitz (111,5 km²)

1927: Waldfriedhof (Heidefriedhof), Friedrich-August-Park (Waldpark Weißer Hirsch), Jägerpark (Albertstadt) (112,2 km²)

1930: Lockwitz (Nickern ab 1922 zu Lockwitz), Omsewitz mit Burgstädtel, Wachwitz (122,9 km²)

1934: Ausgliederung der Albertstadt als selbstständiger Gutsbezirk (119,2 km²)

1945: Gittersee, Dölzschen mit Neunimptsch und Roßthal (Roßthal-Neunimptsch gehörte ab 1921 zu Dölzschen), Albertstadt (128,1 km²)

1949: Staatsforstgebiet Dresdner Heide und Junge Heide (177,0 km²)

1950: Hellerau (1919 mit Rähnitz vereinigt), Hosterwitz, Klotzsche, Niedersedlitz (Großluga und Kleinluga 1920 vereinigt und seit 1922 zu Niedersedlitz), Niederpoyritz, Pillnitz (mit Kammergut Pillnitz), Wilschdorf (kam 1547 zum Amt Dresden und 1875 zur Amtshauptmannschaft Dresden), Zschieren, Zschachwitz (1921 vereinigten sich Großzschachwitz und Sporbitz zu Zschachwitz, 1922 kam Meußlitz hinzu), Oberpoyritz, Söbrigen (219,8 km²)

bis 1956: Grenzbereinigungen (224,0 km²)

1957: Flughafenerweiterung in Weixdorf (225,8 km²)

1997: Altfranken, Cossebaude (mit Niederwartha, Oberwartha, Ober- und Niedergohlis und Neu-Leuteritz) (237,2 km²)

1999: In jenem Jahr wurden riesige Flächen (ca. 91 km²) mit nur wenigen Einwohnern nach Dresden eingemeindet (was man auch scherzhaft "Eingemeindung von Kartoffelfeldern" nannte), um die Position Dresdens im deutschen Städte-Ranking zu verbessern: Gompitz (mit Ockerwitz, Pennrich, Roitzsch, Steinbach, Unkersdorf und Zöllmen), Langebrück (mit Schönborn), Mobschatz (mit Alt-Leuteritz, Brabschütz, Merbitz, Podemus und Rennersdorf), Schönfeld-Weißig (mit Borsberg, Cunnersdorf, Eichbusch, Eschdorf, Gönnsdorf, Helfenberg, Krieschendorf, Malschendorf, Pappritz, Reitzendorf, Rockau, Rossendorf, Schönfeld, Schullwitz, Weißig und Zaschendorf), Weixdorf (mit Lausa, Friedersdorf, Gomlitz und Marsdorf), Kauscha (1956 zunächst nach Goppeln eingemeindet, 1996 mit Goppeln zu Bannewitz gelangt, 1999 von Bannewitz gelöst und zu Prohlis eingemeindet), Gewerbegebiet Boxdorf (328,3 km²)

nach oben|Impressum