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Annenkirche, Annenfriedhof
Lage: Wilsdruffer Vorstadt, südwestlich des Postplatzes
Bauzeit, Architekten: 1578: Einweihung (erster evangelischer Kirchenneubau Dresdens, gewidmet der Kurfürstin Anna, Gemahlin von Kurfürst August von Sachsen, reg. 1553-1586), 1764-1769: Wiederaufbau (nach der Zerstörung im Siebenjährigen Krieg) durch Ratsbaumeister Georg Schmid (zeitgleich mit der Kreuzkirche und auch in einem ähnlichen spätbarocken Stil; auch einige Stilelemente der Dreikönigskirche wurden übernommen - Georg Schmid war Mitarbeiter von George Bähr beim Bau jener Kirche), 1822-1824: Turmbau, Gottlob Friedrich Thormeyer, 1906-1909: Rekonstruktion (Abriss der baufälligen Kirche und originalgetreuer Wiederaufbau, der Turm von 1824 blieb unverändert), bis 1950: Wiederherstellung der bei den Bombenangriffen im Februar 1945 ausgebrannten Kirche, 1997: Wiederherstellung der Turmhaube
Merkmale: Spätbarock, 57 m hoher klassizistischer Turm (einziger Kirchturm dieses Baustils in Dresden)
Nutzung: Evangelische Kirche |
  Bilder (von links nach rechts): Annenkirche heute, um 1935 (nach einem alten Foto, schematisiert) und um 1800 (nach einer alten Grafik, verändert)

Annenfriedhof
 Der Annenfriedhof neben der Annenkirche bestand bis 1717, der spätere Alte Annenfriedhof am Sternplatz bis 1914. Im Jahr 1848 wurde der Annenfriedhof in der Südvorstadt an der Chemnitzer Straße angelegt.
Bild: Bis 1945 stand am Denkmalbrunnen an der Annenkirche die überlebensgroße Bronzeplastik der Kurfürstin Anna (1869, Entwurf: Robert Henze, in der Dresdner Kunst- und Glockengießerei C. Albert Bierling gegossen). Heute ist sie am Eingang des Annenfriedhofes an der Chemnitzer Straße zu sehen.
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