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  Dresden − Stadtzentrum & Stadtteile

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Neues Gewandhaus   Dinglingers Wandbrunnen

Lage: östlich des Altmarktes, nahe des Pirnaischen Platzes
Bauzeit, Architekten: 1768-1770, Johann Georg Schmid und Johann Friedrich Knöbel
Merkmale: Stilgemisch aus Spätbarock und Frühklassizismus, Lisenen-Gliederung der Fassaden, Giebeldreieck über dem Mittelrisalit; eines der wenigen in der Zeit kurz nach dem Siebenjährigen Krieg errichteten Dresdner Bauwerke
Nutzung: einst Fleischbänke im Erdgeschoss (Verkaufsstellen der Metzger/Fleischhauer), Arbeits- und Handelsräume der Gewandschneider im Obergeschoss (daher der Name "Gewandhaus"), später diente das Haus lange Zeit als Lager und ab 1925 als Sitz der Stadtbank, heute ein Hotel

Neues Gewandhaus

Das bei den Bombenangriffen im Februar 1945 zerstörte Neue Gewandhaus wurde zwischen 1965 und 1967 äußerlich originalgetreu wiederhergestellt, im Inneren dagegen in veränderter Form als Hotel eingerichtet. Nach einer Modernisierung zwischen 1995 und 1997 dient es nun als Hotel der gehobenen Klasse.

Über dem Portal des Neuen Gewandhauses prangt das Dresdner Stadtwappen. Der seit dem Wiederaufbau nach Westen geöffnete Innenhof ist mit Skulpturen ausgestaltet, die nach dem Krieg aus den Trümmern der Innenstadt geborgen wurden.

Dinglingers Wandbrunnen am Neuen Gewandhaus
An der Nordwestecke des Gebäudes befindet sich Dinglingers Wandbrunnen. Der wohlhabende Hofjuwelier Johann Melchior Dinglinger (aus dessen Werkstatt einige der kostbarsten Objekte im Dresdner Schatzkammer-Museum Grünes Gewölbe stammen) hatte sich diesen Barock-Brunnen im Jahr 1718 für sein in der Nähe des Neumarktes stehendes Haus Frauenstraße 9 bauen lassen.

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