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  Dresden − Stadtzentrum & Stadtteile

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TIPPS - Zusammenfassung der Dresdner Sehenswürdigkeiten

Historisches Zentrum   [ Plan ]

Residenzschloss-Komplex
Das Residenzschloss ist eine der bedeutendsten Renaissance-Schlossanlagen Europas und Heimstatt mehrerer Museen von Weltruf. Neobarocke Brücken verbinden es mit der Kathedrale St. Trinitatis (ehem. Katholische Hofkirche; römisch-spätbarock) und dem Taschenbergpalais (barock; daneben der neogotische Cholerabrunnen). Mit dem Johanneum (Neo-Renaissance; ehem. Kurfürstliches Stallgebäude, heute Verkehrsmuseum, mit dem Türkenbrunnen vor der Südfassade) ist das Schloss über den Georgenbau (Neo-Renaissance) und den Langen Gang des Stallhofes (Renaissance; mit dem Fürstenzug = Ahnengalerie der zwischen 1123 und 1904 in Sachsen herrschenden Markgrafen, Herzöge, Kurfürsten und Könige an der Front zur Augustusstraße) verbunden.

Theaterplatzbereich
Der Theaterplatz ist der architekturhistorisch bedeutendste Platz Dresdens. Hier zeigt sich Barock-, Renaissance- und klassizistische Architektur in einem kontrastreichen Stilgemisch. Ihn umstehen (von Norden im Uhrzeigersinn gesehen) das Italienische Dörfchen (klassizistisch), die Kathedrale St. Trinitatis (ehem. Katholische Hofkirche, römisch-spätbarock), das Residenzschloss (Renaissance), die Altstädter Wache (klassizistisch), der Dresdner Zwinger (ein Wahrzeichen Dresdens; römisch-hochbarock), die Gemäldegalerie (Sempergalerie, Neo-Renaissance; seit 1854 verschließt sie die vorher offene Elbseite des Zwingers) und die Semperoper (Neo-Renaissance; eines der weltweit schönsten Opernhäuser; Wirkstätte der Sächsischen Staatskapelle).

Brühlsche Terrasse
Die wegen der vielen europäischen Berühmtheiten, die einst von hier die Schönheit Dresdens bewunderten, auch "Balkon Europas" genannte Brühlsche Terrasse ist der beeindruckendste Abschnitt des Elbufers der Dresdner Altstadt. Sie bietet eine herrliche Aussicht auf die Kathedrale St. Trinitatis und die Semperoper sowie über die Elbe hinweg zur Neustadt, elbaufwärts bis zu den Loschwitzer Höhen und elbabwärts bis zu den Radebeuler Weinhängen. Sie ist umgeben (von Norden im Uhrzeigersinn gesehen) vom Terrassenufer (mit den Dampfschiff-Anlegestellen), dem Brühlschen Garten (mit dem Moritzmonument aus der Zeit um 1555 zu Füßen), der Neuen Synagoge, dem Albertinum (Galerie Neue Meister und Skulpturensammlung), dem Ausstellungsgebäude, der Kunstakademie, der Sekundogenitur und dem Ständehaus, vor dem die mit großartigen Skulpturen geschmückte Freitreppe zum Schlossplatz herunter führt.

Neumarkt-Bereich
Der im Krieg fast vollständig zerstörte Neumarkt zeigt sich inzwischen wieder weitgehend geschlossen bebaut. Die wieder aufgebaute Frauenkirche, ein barocker Zentralbau, gehört zu den bedeutendsten Sakralbauten dieses Baustils in Europa. In ihrem Umfeld sind das große barocke Coselpalais (1745) und die stadtseitigen Fassaden von Kunstakademie, Ausstellungsgebäude und Albertinum zu sehen. Östlich davon stehen das Polizeipräsidium (Neo-Renaissance) und das Kurländer Palais (Rokoko), im Westen das Johanneum (mit dem Türkenbrunnen davor), im Süden der Kulturpalast (der die Nordseite des Altmarktes schließt).

Altmarkt-Bereich
Der Altmarkt ist der ursprüngliche Stadtmarkt Dresdens, in dessen Umfeld die mittelalterliche Siedlung ihren Anfang nahm. Im Norden des Platzes steht der Kulturpalast (Wirkstätte der Dresdner Philharmonie), nordöstlich vom Altmarkt das Alte Landhaus (Stadtmuseum, Städtische Galerie). Östlich des Platzes sind die Kreuzkirche (die Stadtkirche Dresdens), das Neue Rathaus und das Neue Gewandhaus zu finden.

Innere Vorstädte der Altstadt
Auch in den Inneren Vorstädten der Altstadt (der Wilsdruffer Vorstadt im Westen, der Seevorstadt (Seetorvorstadt) im Süden und der Pirnaischen Vorstadt im Osten, findet der Besucher Dresdens bedeutende Zeugnisse der Architekturgeschichte und Gartenkunst. Die Annenkirche gehört zu den ältesten Kirchen Dresdens (weiter westlich lädt das WTC - World Trade Center - zu einem Besuch ein). Am Postplatz sind das Schauspielhaus und das Stadthaus von architekturhistorischem Interesse. An der Ostra-Allee stehen der Marstall, die Ruine der Orangerie und das Haus der Presse, östlich davon, am Elbufer, das Landtagsgebäude, das Kongresshotel (ehem. Erlweinspeicher) und das Kongresszentrum. In der Seevorstadt führt die Prager Straße, eine der Hauptgeschäftsstraßen der Stadt, zum Hauptbahnhof. Östlich der Altstadt besitzt Dresden mit der (mit bedeutenden Skulpturen geschmückten) Bürgerwiese (an deren Ostseite steht das Hygiene-Museum) und dem Großen Garten (mit Barock-Palais, Zoologischem Garten und Botanischem Garten) großartige Grünanlagen von enormer Ausdehnung.

Innere Neustadt
Nach dem großen Stadtbrand von Altendresden im Jahr 1685 ließ August der Starke diesen rechtselbischen Stadtteil als Neue Königsstadt (später kurz Neustadt genannt) im Stil des Barock wieder aufbauen. Die zwischen dem Neustädter Markt (mit dem Goldenen Reiter, dem Reiterstandbild Augusts des Starken), in dessen Umfeld das Blockhaus und das Barockhaus zu sehen sind, und dem Albertplatz verlaufende Hauptstraße und die zwischen Albertplatz und Japanischem Palais (das einstige "Porzellanschloss" Augusts des Starken, heute Ort bedeutender Museen) verlaufende Königstraße wurden zu jener Zeit als barocke Prachtstraßen angelegt. Zwischen beiden steht die Dreikönigskirche. Östlich des Neustädter Marktes sind der Jägerhof (Renaissance; Volkskunstmuseum) und das Staatsarchiv sowie am Elbufer die mächtigen Gebäude des Finanzministeriums und des Gesamtministeriums zu sehen. Westlich des Albertplatzes befindet sich der Neustädter Bahnhof.

Elbtal, Elbe, Elbbrücken
Das Dresdner Elbtal ist ein einmaliges Ensemble aus kunstvoller Stadtarchitektur, reicher Kultur und einer weitgehend natürlichen Elbe-Flusslandschaft. In der Innenstadt fügen sich die Augustusbrücke, die Marienbrücke, die Carolabrücke und die Albertbrücke harmonisch in die Stadt- und Flusslandschaft ein.

Äußere Stadtteile   [ Plan ]

Nicht nur im Historischen Zentrum, sondern auch in den anderen Dresdner Stadtteilen trifft der Besucher auf großartige Architektur und Landschaft.

Zwischen der Neustadt und dem landschaftlich reizvoll gelegenen Stadtteil Loschwitz (Elbbrücke "Blaues Wunder", Schillerhäuschen, Seil- und Schwebebahn an den steilen Elbhängen, oben Villenviertel und Kurort Weißer Hirsch) stehen drei prächtige Elbschlösser am Elbhang über dem Strom. Noch etwas weiter elbaufwärts, im Umfeld der bedeutenden Barock- (Chinoiserien-) Anlage Schloss und Park Pillnitz, dem Sommersitz der sächsischen Kurfürsten und Könige, laden herrliche Weinberge und tiefe, steile Kerbtäler zum Wandern ein. Dabei empfehlen sich Abstecher zum Carl-Maria-von-Weber-Museum und zum Richard-Wagner-Museum. Hoch über der Elbe steht der Dresdner Fernsehturm. Der ausgedehnte Stadtwald "Dresdner Heide" verlockt zum Wandern in herrlicher Waldlandschaft.

Im Dresdner Norden bieten sich das Militärhistorische Museum Dresden (Armeemuseum; Albertstadt), das Szeneviertel der Äußeren Neustadt (Antonstadt) und das Kraszewski-Museum (Antonstadt) für einen Besuch an, im Osten der Stadt (Striesen) der Ernemann-Neubau (Technische Sammlungen der Stadt Dresden, Technisches Museum), in der Südvorstadt das Buchmuseum und die bedeutenden Bauwerke der Technischen Universität, zu denen der mächtige Bau des ehem. Oberlandgerichtes (mit der Gedenkstätte Münchner Platz) gehört. Die Friedrichstadt im Westen ist wegen der Barockanlage "Palais Brühl-Marcolini" und der bedeutenden historischen Friedhöfe einen Besuch wert. Architekturhistorisch interessant sind auch die Yenidze (Tabakmoschee) und der ehem. Vieh- und Schlachthof (heute Messegelände) im Ostragehege.


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