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Finanzministerium

Finanzministerium
Lage: Neustädter Elbufer (gegenüber der Brühlschen Terrasse am Altstädter Ufer)
Bauzeit, Architekten: 1890-1896, Otto Wanckel und Ottomar Reichelt, nach 1945 rekonstruiert
Merkmale: Neobarock-Gebäude mit klassizistischen Elementen
Nutzung: Sächsisches Finanzministerium, in der Zeit der DDR Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei und Ingenieurschule für Geodäsie und Kartographie

Finanzministerium, vom Brühlschen Garten gesehen

Bild: Finanzministerium, vom Brühlschen Garten über die Elbe gesehen


Das Finanzministerium wirkt sehr monumental und autoritär. Man konnte sich dies zur Bauzeit um 1890 auch erlauben, denn das Gebäude ist ebenso wie das daneben stehende Gesamtministerium überwiegend aus französischen Reparationszahlungen nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 finanziert worden. Bei diesem Krieg stand das wettinische Sachsen ausnahmsweise einmal nicht auf der Seite des Besiegten - anders als beim Nordischen, Siebenjährigen, Napoleonischen und bei all den anderen Kriegen, in die sich das eigentlich sehr unkriegerische Sachsen mal erzwungenermaßen und mal leichtfertig verwickeln ließ.

Giebelbild an der Elbseite des Finanzministeriums
Elbseite des Finanzministeriums

Bild oben: Das im Jahr 1896 von Anton Dietrich auf Majolikaplatten gefertigte Wandbild am Giebel der Elbseite zeigt Saxonia beim Geldeinnehmen von verschiedenen Gewerken (Bergbau, Land- und Forstwirtschaft, Steuern) auf der linken Seite und beim Geldausgeben für Baumaßnahmen, Kunst, Bildung u.a.m. auf der rechten Seite.


www.geschichte-der-fliese.de/dresden_wandbild_finanzministerium.html


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